TRAINIEREN SIE KRAFT, BEWEGLICHKEIT UND KOORDINATION IM SITZEN

OPTIMIEREN SIE MIT DEM BALIMO® IHREN SCHLAG – DURCH GEZIELTES TRAINING DER KOORDINATION

(Text: Eckart Meyners)

Golf ist eine Sportart, die viele Fähigkeitsbereiche des Spielers beansprucht, um erfolgreich zu sein. Es müssen Schläge über weite Distanzen ebenso vollzogen werden (Abschlag) wie Techniken (Chip, Pich, Putt) über geringe Weiten. Alle Bewegungsabläufe benötigen dabei hohe koordinative Fähigkeiten, um den Ball so genau wie möglich spielen zu können. Koordination meint das geordnete Zusammenspiel aller Muskeln und Körperteile des Golfers. Zusätzlich benötigt der Golfer eine natürliche Streckfähigkeit der Wirbelsäule, die Grundlage der gesamten Statik ist. 

FLEXIBILITÄT IM BECKEN TRAINIEREN

 

Weite Schläge werden mit einem hohen Bewegungsumfang, großer Dynamik und hohem Tempo ausgeführt, müssen aber gleichzeitig bewegungsgenau und mit einer hohen Bewegungskonstanz ausgeführt werden, damit sie ebenso das Grün bzw. das Loch erreichen.

Bei der Ausholbewegung des Abschlags muss der Golfer zusätzlich imstande sein, eine hohe Verwringung zwischen Schulter- und Beckenachse eingehen zu können (Cross-Koordination). Die kurzen Schläge wiederum erfordern weniger Schwungeinsatz und geringeres Tempo, dafür aber eine hohe Bewegungspräzision und Bewegungskonstanz. Außerdem muss der Golfer eine hohe Stabilität und Flexibilität im Becken und in seiner Rückenlinie aufweisen, damit die Gradlinigkeit aller Bewegungen möglich ist.

 

Diese unterschiedlichen Fähigkeiten des Golfers müssen ständig gemäß Anforderungen der Löcher variiert werden. Der Golfer muss dabei fähig sein, sich auf unterschiedliche Situationsanforderungen mental einstellen zu können, damit möglichst alle dynamischen und koordinativen Ansprüche des Kurses geleistet werden können.

AUF DIE RICHTIGE BALANCE KOMMT ES AN

Bewegungsdynamik, - umfang, - konstanz, - tempo und - präzision sind jedoch nur möglich, wenn der Golfer einen balancierten Körper besitzt. Darunter ist zu verstehen, dass möglichst alle Muskelgruppen in einem ausgewogenen Zustand sein müssen, damit kein Teil des Körpers beim Schlagen dominiert und somit große Ungenauigkeiten der Ballverläufe entstehen. Leider weist jeder Sportler mehr oder weniger große muskuläre Dysbalancen auf, die sich auf alle genannten Bewegungskriterien negativ auswirken können. Bestimmte Muskeln neigen zur Abschwächung, andere zur Verkürzung. Wenn nicht alle Muskeln in einem ausgewogenen Kraft- und Beweglichkeitszustand sind, ist eine optimale Ganzkörperkoordination wie sie beim Golfen gefordert ist, nicht möglich.

Alle Linien im Golfer (muskulär und bindegewebsmäßig durch Faszien) müssen miteinander harmonieren, damit eine hohe Wiederholbarkeit von Bewegungen bei gleichbleibender Bewegungskonstanz gewährleistet ist. Diese Linien sind die Frontallinie, die Rückenlinie, die Laterallinien (seitlich vom Körper) und die Spirallinie (Rotation).

(Abb.: Durch das Training mit dem BALIMO® lernen sie komplexe Bewegungen auszuführen)

(Abb.: Das patentierte 360° Kugelgelenk wirkt muskulären Dysbalancen entgegen)

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DREIDIMENSIONALE BEWEGUNGEN TRAINIEREN 

Da der Golfsport sehr präzise Bewegungsabläufe fordert, ist es auch wichtig, dass jeder Golfer sich dreidimensional bewegen kann. Diese Fähigkeit ist zwar angeboren, wird aber durch die Bewegungsarmut unserer Zeit bei vielen Menschen (Sportlern) zerstört. Hintergründe sind vor allem Blockaden im Kreuz-Darmbeinbereich, also dem Übergang vom Kreuzbein zum Beckenring. Wenn dieser Bereich nicht frei ist, bewegt sich der Golfer nicht mehr dreidimensional. Somit wäre seine Koordination negativ beeinträchtigt.

Um diese Dreidimensionalität herzustellen und aufrechtzuerhalten ist es wichtig, dass das sich das Drehmoment des Stuhles im Körper des Bewegers befindet. Das Gelenk stellt die direkte Verlängerung der Wirbelsäule dar. Somit können alle Bewegungsabläufe des Menschen innerhalb seiner anatomisch-physiologische Struktur stattfinden. Es sind die kleinen vom Becken ausgelösten Bewegungen, die die weitestgehend ungenutzten tieferliegenden muskulären Strukturen stimulieren, die durch großräumige Bewegungsabläufe weniger angeregt werden können. Durch die Integration der weniger benutzten tiefen Muskelstrukturen mit den Muskeln der Oberfläche des Golfers, die für größere Bewegungsabläufe zuständig sind, können alle Anforderungen der unterschiedlichen Golftechniken noch feinkoordinativer gestaltet werden.  

WAS KANN DER BALIMO® LEISTEN?

Die für die korrekte aufrechte Haltung verantwortlichen Muskeln liegen tief unter den äußeren Rückenmuskeln und werden mit autochthon bezeichnet. Sie sind nicht bewusstseinsfähig und somit nicht willentlich einsetzbar. Das Besondere des Balimo- Stuhls ist, dass er imstande ist, diese Muskeln anzuregen und die natürliche Haltung zu erzeugen. Das Gelenk des BALIMO®, das in die Sitzplatte eingelassen ist, stellt die direkte Verlängerung der Wirbelsäule dar. Die Wirbelsäule kann sich in ihrer eigenen Struktur bewegen, weil das Drehmoment innerhalb des Körpers liegt. Somit verlaufen die Bewegungen dreidimensional. Blockaden des Kreuzdarmbein-Gelenks können vermieden oder dadurch die Dreidimensionalität des Golfers wieder hergestellt werden.

Die bewegliche Sitzplatte stimuliert beim Bewegen auf dem BALIMO® außerdem die Akkupunkturpunkte, die sich bei den Sitzbeinhöckern befinden. Diese regt somit zusätzlich die Funktionen der nicht willkürlich einsetzbaren in der Tiefe liegenden Rückenmuskeln an, um eine natürliche Haltung zu erzeugen. Ebenso ist die Beckenbodenmuskulatur autochthon und wird durch die Vielfalt der Bewegungsmöglichkeiten des Beckens stabilisiert und flexibel erhalten.

STÄRKEN SIE DAS BECKEN – DEN MOTOR IHRES KÖRPERS

Das Becken kann als Motor des menschlichen Körpers bezeichnet werden. Durch die Vielfalt der Beckenbewegungen auf dem Balimo-Stuhl finden Bewegungsübertragungen (Koordinations-leistungen) bis zum Kopf und den Füßen statt. Es wird also nicht nur das Becken trainiert, das Stabilität bei gleichzeitiger Flexibilität besitzt, sondern es finden Fließströme innerhalb des gesamten Körpers statt (vom Becken bis zu den Füßen und Kopf). Somit wirkt der Balimo-Stuhl balancierend für alle Strukturen des Körpers: starke Muskeln werden schwächer, schwache werden kräftiger. Dadurch können mögliche Fehlleistungen reduziert und die Koordination erhöht werden.

Außerdem werden durch die Bewegungsübertragungen vom Becken nach oben und unten die Faszien, das Bindegewebssystem wieder flexibel gestaltet, das durch monotone Bewegungen des Alltags zum Verkleben neigt und seine eigentlich hohe Sensibilität verliert. Faszien sind kollagenes (eiweißartiges) und faseriges Bindegewebe eines körperweiten Netzwerkes. Dieses durchzieht den gesamten Körper von oben nach unten, von vorne nach hinten und von außen nach innen. Es entstehen beim Golfer regelrechte Zuglinien, weil weite Teile des Körpers durch sie miteinander verbunden sind. Faszien haben ebenso eine dreidimensionale Struktur und werden durch die dreidimensionalen Bewegungen auf dem Balimo-Stuhl ständig angeregt. Der Balimo kann bereits schon durch drei Grundbewegungen der Sitzplatte die Linien der Muskeln und Faszien anregen: vor-zurück – Ziffernblatt 6-12 (Frontal- und Rückenlinie; links-rechts – Ziffernblatt 3-9 (Laterallinien), kreisend im Uhrzeigersinn und zurück (Spirallinien). Die Anregung dieser Linien können durch weitere Übungen noch intensiviert werden.

Außerdem kann der Balimo-Stuhl die Elastizität, die Belastungs- und Regenerationsfähigkeit der Faszien erhalten. Besonders die Lumbalfaszie, die den Oberkörper mit dem Unterkörper verbindet, wird in ihrer Funktionalität durch die Vielfalt der Bewegungen auf dem Balimo-Stuhl unterstützt.

(Abb.: Das Gelenk ist die direkte Verlängerung der Wirbelsäule)

(Video.: Übungen für den BALIMO® - Einbeziehung des Oberkörpers)

(Abb.: Mit dem BALIMO® können SIe ihre Cross-Rotation optimieren)

+ Kräftigung der Rückenmuskulatur

+ Steigerung der muskulären Balance

+ Lösen von Blockaden im Kreuz-Darmbereich 

+ Training des Beckenbodens

+ Stärkung der Faszien

Quintessenz

Der BALIMO® kann also Bedingungen schaffen, die es dem Golfer ermöglichen, allgemeine Bewegungsqualitäten zu erlangen, die eine Steigerung der Bewegungsqualität der einzelnen Schläge ermöglicht. Je ganzkörperlicher und fließender die allgemeinen inneren muskulären Abläufe beim Golfer stattfinden, desto eher ist ein positiver Transfereffekt auf die speziellen Anforderungen der einzelnen Schlagarten zu erreichen. 

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